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Das
Leo Baeck Institut,
das nach
dem letzten hohen Repräsentanten der jüdischen Gemeinde im nationalsozialistischen
Deutschland benannt ist, wurde 1955 vom "Council of Jews from Germany"
mit dem Ziel gegründet, die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen
Judentums schriftlich festzuhalten.
Mit Instituten
in London, New York und Jerusalem
ist das Leo Baeck Institut die führende Forschungseinrichtung auf
dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur. In Deutschland
wird die Arbeit der drei Institute durch die Wissenschaftliche
Arbeitsgemeinschaft, den Verein der Freunde und
Förderer des LBI, sowie eine Zweigstelle
des New Yorker Archivs im Jüdischen Museum in Berlin unterstützt.
Die Arbeit
des Instituts konzentriert sich besonders auf die einst großen jüdischen
Gemeinden und deren Beitrag zur europäischen Kultur. Die Publikationen
des Leo Baeck Instituts decken viele verschiedene Aspekte jüdischer
zentraleuropäischer Geschichte ab - von historischen Analysen des
Lebens in ärmeren jüdischen Gemeinden bis hin zur Erforschung
des intellektuellen und kulturellen Vermächtnisses bekannter Persönlichkeiten
des 19. und 20. Jahrhunderts wie Rahel Varnhagen, Heinrich Heine, Sigmund
Freud, Franz Kafka, Hermann Cohen, Albert Einstein, Martin Buber, Franz
Rosenzweig und Hannah Arendt.
Mehr
zur Geschichte des Leo Baeck Instituts:
Ruth Nattermann:
Deutsch-jüdische Geschichtsschreibung nach der Shoa. Die Gründungs-
und Frühgeschichte des Leo Baeck Institute, Klartext, Essen 2004
Christhard
Hoffmann (ed.): Preserving the
Legacy of German Jewry. A History of the Leo Baeck Institute, 1955-2005,
Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen, Mohr Siebeck: Tübingen
2005
Das
Leo Baeck Institut London
gibt seit
1956 das Leo Baeck Institute Year Book heraus. Die darin publizierten
Essays behandeln sowohl kulturelle, wirtschaftliche, politische, soziale
und religiöse Geschichte, als auch Antisemitismus und darauf folgende
jüdische Reaktionen. Die thematisch geordnete Bibliographie des Year
Books ist darüber hinaus von großem Wert für Forscher
und Studenten.
Zusätzlich zum Year Book, Konferenzbänden und Monographien,
ist das Leo Baeck Institute London an der Veröffentlichung der Schriftenreihe
wissenschaftlicher Abhandlungen beteiligt, die inzwischen 72 Ausgaben
umfasst.
Das Londoner
Institut vergibt Forschungsstipendien und organisiert Veranstaltungen
verschiedener Art, unter anderem Vorträge und internationale Konferenzen
in Großbritannien und im Ausland. Kürzlich ist es dem Institut
gelungen, zwei Forschungsprofessuren zur Untersuchung der Rolle deutschsprachiger
Juden in der akademischen Welt des 19. und 20. Jahrhunderts einzurichten.
Desweiteren
erfüllt das Institut verschiedene Funktionen im Zusammenhang mit
seiner Rolle als gemeinnütziges Einrichtung, wie zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit,
Beratung von Wissenschaftlern und Studenten, und Sammlung von Archivmaterial
für das Leo Baeck Institute New York. Zudem fungiert das Institut
als Berater bei der Vergabe von Forschungsstipendien, als Prüfer
für Doktoranden und Magisterstudenten in britischen Universitäten
sowie als Gutachter für Manuskripte.
Für
weitere Informationen stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Annual
Report of Activities 2008 (pdf)
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Die Bibliothek und das Archiv des LBI New York bieten eine
umfassende Sammlung von Dokumenten zur deutsch-jüdischen Geschichte.
Zudem organisiert das LBI New York Ausstellungen und Lesungen.
Kürzlich
hat das LBI New York einene Zweigstelle seines Archivs im Jüdischen
Museum in Berlin eröffnet. Forscher in Berlin haben nun Zugang
zu den Mikrofilmen und der digitalisierten Fotosammlung des New
Yorker Archivs.
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Leo
Baeck Institute New York
15 West 16th Street
New York
N.Y. 10011
USA
Tel:
001-212-744 6400
Fax: 001-212-988 1305
lbaeck@lbi.cjh.org
www.lbi.org
Archiv
des Leo Baeck Instituts New York
im Jüdischen Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Tel.: 030-25 99 35 56
Fax: 030-25 99 34 09
email: a.pomerance@jmberlin.de
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Das LBI Jerusalem veröffentlicht den Jüdischen Almanach
sowie Bücher in hebräischer und deutscher Sprache und unterhält
ein kleines Archiv. Darüber hinaus fördert es Studien zur
Geschichte zentraleuropäischen Judentums an israelischen Universitäten. |
Leo
Baeck Institute Jerusalem
33 Bustanai Street
Jerusalem 93229
ISRAEL
Tel/Fax:
00972-2-5633790
leobaeck@netvision.net.il
www.leobaeck.org
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Wissenschaftliche
Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in der Bundesrepublik
Deutschland
Die
Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in
der Bundesrepublik Deutschland ist eine Vereinigung von Historikerinnen
und Historikern, die sich der Erforschung und Darstellung der deutsch-jüdischen
Geschichte seit dem Beginn der Emanzipation widmet. Sie führt
jährliche Doktorandenkolloquien, alle zwei Jahre Tagungen mit
deutschen und israelischen Nachwuchswissenschaftlern sowie internationale
Symposien durch. Außerdem veranstaltet sie regelmäßige
Sektionen auf dem deutschen Historikertag.
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Wissenschaftliche
Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts
in der Bundesrepublik Deutschland
Universität München
Historisches Seminar
Abteilung für jüdische Geschichte und Kultur
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Tel. 0049 (0) 89
2180 5570
Fax 0049 (0) 89 2180 5666
e-mail michael.brenner@lrz.uni-muenchen.de
Vorsitzender
Prof. Dr. Michael Brenner, München
Stellvertretende
Vorsitzende
Prof. Dr. Monika Richarz, Hamburg
Vorstand
Prof. Dr. Arno Herzig, Hamburg
Prof. Dr. Stefi Jersch-Wenzel, Berlin
Prof. Dr. Andreas Gotzmann, Erfurt
Prof. Dr. Stefan Rohrbacher, Düsseldorf
Prof. Dr. Reinhard Rürup, Berlin
Dr. Stefanie Schüler-Springorum, Hamburg
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Verein der
Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts
Der
Verein der Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts in
der Bundesrepublik nimmt lebhaften Anteil an der Arbeit des Instituts.
Seine Mitglieder werden über die Forschungsarbeit durch die
periodischen Veröffentlichungen des LBI, dem deutschsprachigen
Almanach, dem englischsprachigen Year Book und durch
die LBI Information unterrichtet. Letztere enthält auch
Berichte junger Wissenschaftler über die Ergebnisse ihrer Arbeit.
Mitglieder des Vereins können Veröffentlichungen der Institute
zum Sonderpreis erwerben und dadurch ihr Wissen über die Geschichte
der deutschen Juden vertiefen.
Die
Freunde und Förderer des LBI sind ein gemeinnütziger Verein.
Auf Mitgliederversammlungen erstattet der gewählte Vorstand
Bericht über die Tätigkeit des LBI und des Vereins. Die
Arbeit der Freunde und Förderer wird durch ein Kuratorium unterstützt,
dem führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und Kirche angehören.
Mitglied
kann jedermann werden, auch Institutionen und Organisationen. Der
Jahresbeitrag für Einzelpersonen beträgt € 52,00,
bzw. € 26 für Studenten; für Institutionen und Organisationen
je nach Vereinbarung mit dem Vorstand des Vereins. Im Mitgliedsbeitrag
ist der kostenlose Bezug des englischsprachigen Year Book,
des deutsch- sprachigen Almanach und der LBI Information
enthalten. Interessierte Mitglieder erhalten auf Wunsch die LBI
NEWS des New Yorker Instituts. Mitglieder können außerdem
alle lieferbaren Buchveröffentlichungen des LBI zum ermäßigten
Mitgliedspreis erwerben.
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Verein der Freunde
und Förderer des Leo Baeck Instituts
Liebigstraße
24
60323 Frankfurt a.M.
Telefon: 069 - 722 133
Fax: 069 - 723 841
Email: LBI.FFM@t-online.de
Bankverbindungen :
Commerzbank Frankfurt: Kto.-Nr. 58 932 6800 (BLZ 500 400 00)
Postbank: Kto.-Nr. 347 311-609 (BLZ 500 100 60)
Kuratorium
Prof. Dr.
Wolfgang Bergsdorf (Ministerialdirektor a.D., Bonn)
Franz-Josef Bindert (Ministerialdirigent, Bonn)
Horst Dahlhaus (Direktor Bundeszentrale für politische Bildung a.D.,
Sankt Augustin)
P. Dr. Willehad P. Eckert (Düsseldorf)
Norbert Gansel (Oberbürgermeister a.D., Kiel)
Wilhelm Haas (Botschafter a.D., Bonn)
Dr. Niels Hansen (Botschafter a.D., Bonn)
Prof. Hilmar Hoffmann (Frankfurt)
Dr. Josef Joffe (Herausgeber "Die Zeit", Hamburg)
Hermann E.J. Kalinna (Oberkirchenrat i.R., Bonn)
Dr. Angelika Köster-Loßack (Heidelberg)
Albrecht Krause (Ministerialdirigent a.D., Bonn)
Prof. Dr. Werner Licharz (Eschborn)
Prof. Dr. Ernst Gottfried Mahrenholz (Karlsruhe)
Michael Mertes (Staatssekretär, Düsseldorf)
Dr. Knut Nevermann (Ministerialdirektor, Berlin)
Dr. h.c. Annemarie Renger (Bundestagspräsidentin a.D., Bonn)
Hans-Peter Repnik (Mitglied des Bundestages, Berlin)
Prof. Dr. Gerhard A. Ritter (Allmannshausen)
Dr. Waldemar Ritter (Ministerialdirigent a.D., Bonn)
Prof. Dr. Reinhard Rürup (Berlin)
Prof. Dr. Julius H. Schoeps (Potsdam)
Dr. Klaus Schütz (Botschafter a.D., Berlin)
Dr. Joachim Schulz-Hardt (Ministerialdirektor a.D., Bonn)
Prof. Dr. Hans-Joachim Veen (Vorsitzender Stiftung Ettersberg, Weimar)
Prof. Dr. Rudolf Vierhaus (Max-Planck-Institut, Göttingen)
Dr. Bernhard Vogel (Ministerpräsident von Thüringen a.D., Erfurt)
Ruth Wagner (Staatsministerin a.D., Vizepräsidentin d. Hess. Landtags,
Wiesbaden)
Dr. Walter Wallmann (Ministerpräsident a.D., Frankfurt a.M.)
Prof. Dr. Werner Weidenfeld (München)
Dr. Richard Frhr. von Weizsäcker (Bundespräsident a.D., Berlin)
Dr. Ernst-Peter Wieckenberg (München)
Vorstand
Georg Heuberger (Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt a.M., Vorsitzender)
Thomas Cohn, stellvertretender Vorsitzender
Alfred Rosenthal
Dr. Schimon Staszewski
Arno Lustiger, Ehrenvorsitzender
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