Forschungsstipendien

Die folgenden 6-12 monatigen Forschungsstipendien wurden in den Jahren 2003-2005 vergeben.

Dr Peter Melichar

Antisemitismus und Macht. Die politischen, ökonomischen und kulturellen Eliten in Österreich 1933-1955 und ihr Verhältnis zu Juden und Judentum

Ausgehend von der zentralen Fragestellung, ob – wie häufig getan – der Antisemitismus eine Sache des “Pöbels” (“Antisemitismus als Sozialismus des dummen Kerls”), oder nicht vielmehr in sehr hohem Maß der politischen, ökonomischen und kulturellen Eliten war, beabsichtigt es im weiteren die Erforschung der Formen, Praktiken und Funktionsweisen eines Antisemitismus der österreichischen Eliten.

Statt von Definitionen auszugehen, die Ergebnisse schon vorwegnehmen würden, soll versucht werden, die Auseinandersetzungen um das, was Elite im Zusammenhang mit Anti- bzw. Philosemitismus bedeuten sollte, selbst zum Untersuchungsgegenstand zu machen. Damit ergeben sich eine Reihe von Fragen, die den Gegenstand des vorliegenden Forschungsvorhabens strukturieren: Konstituieren sich Eliten als antisemitisch, als arische, christliche (katholische) Gegen-Eliten? Welche Faktoren sind dabei dominant? Ist der Antisemitismus Folge von (z. B. ökonomischen, kulturellen, politischen, religiösen) Bedingungen, oder Resultat persönlicher, d.h. freier Willens-Entscheidungen? Spielen Erweckungserlebnisse eine Rolle und wie funktionieren sie? Welche Funktion haben Eliten bei der Produktion und Verteilung von diversen Stereotypen, Bildern, symbolischen Codes?

Ausgangspunkt der hier konzipierten Forschung ist ein nach Berufen und Milieus ausgewähltes Sample von Personen (ca. 100). Die Auswahl soll nicht durch Zufall erfolgen, sondern das Sample soll nach den Kriterien größtmöglicher Varianz konstruiert werden. Welche Macht beziehungsweise Machtformen dem Antisemitismus zugeschrieben werden können und worin ihre gegenseitigen Abhängigkeiten und Strukturierungen bestehen, soll in einem betont explorativen Vorgehen untersucht werden. Dies impliziert, die Erklärung der Eliten in einem systematisch-experimentellen Vergleich zu organisieren – und zwar in zweierlei Hinsicht.

Einerseits sollen die Repräsentanten der Berufe (z. B. Unternehmer, Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler, Beamte, Politiker, Rechtsanwälte, Journalisten) jeweils mit anderen Akteuren vor allem aus Politik, Bürokratie, Kultur (beziehungsweise den Medien) und den Freien Berufen verglichen werden, denn nur so läßt es sich vermeiden, irgendwelche Gruppengrenzen willkürlich zu fixieren. Verstehen, was die untersuchten Eliten und ihre Repräsentanten waren, läßt sich nur, wenn verstanden wird, was sie nicht waren, das heißt wogegen sie sich definierten und zu behaupten versuchten. Die Eliten sollen damit auch untereinander verglichen werden. Das Machtfeld muß auch nach internen Hierarchisierungen, Fraktionierungen und Polarisierungen, kurz: nach seiner Struktur befragt werden. Keinem gesellschaftlichen Teilraum kann a priori Homogenität unterstellt werden: Jeder Schriftsteller, Gelehrte, Politiker, Unternehmer, Rechtsanwalt usw. positioniert sich ja immer auch durch die Auseinandersetzung mit seinen näheren und nächsten Konkurrenten.

Andererseits sollen erklärte Antisemiten mit Personen verglichen werden, die nicht eindeutig, oder abgeschwächt oder kaum sichtbar mit dem Antisemitismus Bündnisse schließen oder kokettieren. Schließlich sollen sie weiters verglichen werden mit dezidierten Philosemiten oder Personen, die weder als das eine noch als das andere erscheinen. Und zuletzt versteht es sich, dass Juden (nach den verschiedensten Kriterien), aus dem Vergleich nicht ausgenommen sind. Das ist notwendig, um einerseits die berüchtigte These vom jüdischen Antisemitismus thematisieren zu können, andererseits um Abgrenzungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Eliten bzw. Verbindungen und Überschneidungen erkennen zu können.

Beide Seiten des Vergleichs – jener der Eliten und Philo- bzw. Antisemiten – sind im übrigen nicht unabhängig voneinander. Denn die philo- bzw. antisemitische Binnenstruktur der Eliten erschließt sich nur, wenn die Beziehungen der diversen Repräsentanten der Politik, Wirtschaft, Bürokratie und Kultur untereinander untersucht werden, und umgekehrt.

In forschungspraktischer Perspektive sieht das hier vorgestellte Programm vor, ein Sample zu konstruieren, das nach Maßgabe größtmöglicher Kontrast- und Variationsbreite ausgewählte Repräsentanten zusammenfaßt (strukturales Sampling , ungefähr 100 Erhebungspersonen) – worin die Anknüpfung an das Programm des Machtfelds einen konkreten Niederschlag findet. Im den verschiedenen Bereichen (etwa der Wirtschaft) sind die Personen immer mit dem Ziel, die Kontraste und Variationen in der Struktur dieser Eliten auszuloten. Die Systematik des Vergleichs wird dabei gewährleistet, indem an alle Erhebungsindividuen (egal welchem Bereich sie offiziell am ehesten zugehören) dieselben Erhebungsfragen gerichtet werden: Fragen nach Familienlaufbahn, Ausbildung, Berufskarriere, Besitz, diversen Auszeichnungen, Mitgliedschaft in Parteien, Vereinen, Kommissionen, Gremien u.ä., politische Funktionen, Teilnahme an öffentlichen Deklarationen, bestimmte öffentliche Positionierungen, Fragen nach der Verwendung von Argumentationsmustern, der Verwendung von Bildern, Phrasen und Stereotypen etc.

Peter Melichar, Dr. phil., Universitäts-Lektor an der Universität Wien. Mitarbeiter der UEK (Unabhängigen Expertenkommission Schweiz-Zweiter Weltkrieg und der Österreichischen Historikerkommission (Projekte: Arisierungen und Liquidierungen von Unternehmen; Berufsschädigungen); Mitherausgeber der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ÖZG) und Mitarbeiter der Edition der Ministerratsprokolle der Republik Österreich (Österreichisches Staatsarchiv); weitere Themenfelder: Sozialgeschichte des Bürgertums, Geschichte der Intellektuellen, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Militärs.
Neuere Publikationen (Auswahl):
– Verdrängung und Expansion. Enteignungen und Rückstellung in Vorarlberg, (=Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission 19), Wien und München 2004.
– Neuordnung im Bankwesen. Die NS-Maßnahmen und die Problematik der Restitution, (=Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission 11), Wien und München 2004.
– Arisierung – Säuberung – Auskämmung. Österreichische Unternehmer und die NS-Praktiken im Rahmen der Neuordnung der Wirtschaft, in: Wolfgang Weber (Hg.), Regionalgeschichten – Nationalgeschichten. Festschrift für Gerhard Wanner zum 65. Geburtstag (= Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft 44), Feldkirch 2004, 381-415
– Die Gemütlichkeit oder der Wille zur Abstraktion, in: Memoria Austriae 1, hg. v. Emil Brix, Ernst Bruckmüller, Hannes Stekl, Wien 2004, 271-300.
– (Gemeinsam mit Ulrike Felber, Markus Priller, Berthold Unfried, Fritz Weber) Ökonomie der Arisierung. Teil 2 Wirtschaftssektoren, Branchen, Falldarstellungen. Zwangsverkauf, Liquidierung und Restitution von Unternehmen in Österreich 1938 bis 1960 (=Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission 10/2), Wien und München 2004.
– (Gemeinsam mit Alexander Mejstrik, Therese Garstenauer, Alexander Prenninger, Christa Putz, Sigrid Wadauer) Berufsschädigungen in der nationalsozialistischen Neuordnung der Arbeit. Vom österreichischen Berufsleben 1934 zum völkischen Schaffen 1938-1940, (=Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission 16), Wien und München 2005.
– (Gemeinsam mit: Ursina Jud, Gregor Spuhler, Daniel Wildmann) Arisierungen in Österreich und ihre Bezüge zur Schweiz. Beitrag zur Forschung (Veröffentlichungen der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg 20), Zürich 2002.

Forschungsstipendium der British Academy:

Thank-Offering To Britain

Dieses Forschungsstipendium zur Untersuchung von Antisemitismus im Zeitraum 1933 bis 1945 wurde im Herbst 2003 an Peter Melichar vergeben, der sich in seinem Forschungsprojekt mit Antisemitismus in den österreichischen Eliten auseinandersetzt.
Paradoxerweise hat es im Gegensatz zu tausenden von Monographien zur Geschichte der nationalsozialistischen Herrschaft bisher nur wenige Untersuchungen zum Antisemitismus in dieser Epoche gegeben.
Das weite Forschungsfeld wirft viele Fragen auf: Wie hat sich Antisemitismus zwischen 1933 und 1945 in der deutschen Gesellschaft, in Universitäten, Kirchen, der NSDAP und in der Staatsbürokratie entwickelt? Wie verhält sich radikaler nationalsozialistischer Antisemitismus zu Antisemitismus in anderen Epochen und anderen Teilen Europas?

PD Dr Christian Strub

Ethik und Moralphilosophie im nationalsozialistischen Deutschland

Das Projekt geht von der Überzeugung aus, daß es falsch ist, das Verhältnis der Mitglieder der NS-“Volksgemeinschaft” zu ihrem Regime ausschließlich als Gewaltverhältnis zu thematisieren, ohne in Betracht zu ziehen, daß für sie eine moralische Legitimation dessen, was sie taten oder zuließen, daß es getan wurde, überhaupt eine Rolle spielte. (Beliebt ist entweder die Argumentation nach dem Schema “Führer-Verführte”, die den Willen zur Gewalt nicht als eigene Entscheidung, sondern als von außen kommendes Etwas beschreibt, oder das Bild der Überzeugungstäter, die ganz bewußt moralische Begründungsansprüche über Bord geworfen haben, die also im vollen Sinn als amoralisch zu bezeichnen sind. Dazwischen liegen die Positionen des “man konnte nicht anders”, der gezwungenen Mitläufer u.ä. Die Skala wäre zu differenzieren.)
Demgegenüber soll — dies ist das Neue des Ansatzes — behauptet werden, daß man den Mitgliedern der NS-“Volksgemeinschaft” sehr wohl eine Moral unterstellen sollte und damit auch ein Interesse an der objektiven Begründbarkeit, d.h. dem Ausweis der Allgemeingültigkeit der entsprechenden Handlungsprinzipien. Eine solche NS-Moral scheint durch drei Elemente bestimmt zu sein: (1) traditionelle, teils durchaus universalistische Moralkonzepte; (2) spezielle hochflexible, äußerst inhaltsarme Konzepte wie “Rasse”, “Blut”, “Volksgemeinschaft”, “Volksempfinden” etc. (3) Durch diese Konzepte werden die traditionellen Moralkonzepte transformiert und zugleich die Begründungsdefizite, die bei dieser Transformation auftauchen, verdeckt.

Wenn man behauptet, eines der wesentlichen Elemente des Verhältnisses der Mitglieder der “NS-Volksgemeinschaft” zu ihrem Regime liege in einer spezifischen Moral, ist es nicht unplausibel, zunächst einmal den professionellen Diskurs über Moral mindestens zwischen 1933-1945 zu untersuchen. Die erste Hauptaufgabe des Projekts soll deshalb die Analyse der entsprechenden philosophischen Buchpublikationen, Artikel in Fachzeitschriften und Hochschulschriften zu Fragen der Moral mindestens zwischen 1933 und 1945 sein. Einerseits ist eine solche Herangehensweise ein Vorteil, weil das Korpus der zu analysierenden Texte überschaubar ist, andererseits sollte man von den Ergebnissen einer solchen Analyse nicht allzu viel erwarten: der philosophische Diskurs über Moral spiegelt sicher nur sehr eingeschränkt die Moralkonzepte wider, die in der alltäglichen Praxis des NS eine Rolle spielten. Es ist allerdings zu hoffen, daß über die Analyse dieses Diskurses Basiskonzepte isoliert werden können, die dazu dienen können, weitere Untersuchungen der NS-Moral im nichtphilosophischen Bereich zu strukturieren.
Eine besondere Rolle soll hier die Rezeption von Kants Moralphilosophie im NS spielen; denn Kant ist sicher derjenige Autor, der den moralischen Allgemeinheitsanspruch am wirkungsvollsten formuliert hat (“Pflicht”, “Gewissen”, “Kategorischer Imperativ”). Ein weiterer Schwerpunkt soll in einer begriffsgeschichtlichen Analyse der Benutzung des Wortes “Moral” und damit zusammenhängender Konzepte (“Ehre”, “Treue”, “Pflicht”, Sittlichkeit”) in verschiedenen Kontexten mindestens zwischen 1933 und 1945 liegen.

Bisher im Rahmen des Projekts erschienen ist:
„Absonderung des ‚Volks der lebendigen Sprache’in deutscher Rede. Die Performanz von Fichtes ‚Reden an die deutsche Nation’“. In: Philosophisches Jahrbuch 111 (2004), S. 384-415

Christian Strub, PD Dr. phil., Philosoph, lehrte und lehrt an den Universitäten Freiburg i.Br. und Hildesheim. Nach Publikationen zur Metaphorologie (Kalkulierte Absurditäten. Versuch einer historisch reflektierten sprachanalytischen Metaphorologie, Freiburg i.Br.: Alber 1991), zur Frühscholastik und dem neuzeitlichen Systembegriff liegt sein Schwerpunkt jetzt neben der Arbeit an dem oben beschriebenen Projekt Moralphilosophie im Nationalsozialismus auf dem Gebiet der praktischen und Kulturphilosophie. 2005 wird von ihm erscheinen: Sanktionen des Selbst. Zur normativen Praxis sozialer Gruppen, Freiburg i.Br. 2005 und Vom freien Umgang mit Gepflogenheiten. Eine Wittgensteinsche Perspektive auf die praktische Philosophie, Paderborn: mentis 2005. Ferner Arbeit an zwei philosophischen Editionen: Petrus Abaelardus, Glossae super Perihermeneias (mit Klaus Jacobi) und Charles S. Peirce, Lowell Lectures 1903 (mit Helmut Pape).

Dr Birgit Erdle

Geschichtsdenken und Konzepte der Tradierung in den Schriften von Freud, Kafka und Heine

Das Projekt untersucht, wie jüdische Autoren seit dem frühen 19. Jahrhundert auf eine jeweils verschiedene Weise das Problem der ‚Tradierung’ adressieren. Texte von Heinrich Heine, Franz Kafka, Sigmund Freud, Erwin Straus, Theodor W. Adorno u.a. werden analysiert, die einen Zeitraum von 1826 bis 1944 umspannen.
Es geht mir in meinem Projekt nicht so sehr um die Frage, wie die untersuchten Texte sich auf ‚Inhalte’ der Tradition beziehen. Vielmehr interessiert es mich, zu rekonstruieren, wie die Texte über den Prozess der Tradierung, über ‚Übertragung’, Weitergabe, ‚Erbschaft’ nachdenken, welche theoretischen Konzepte, Figuren und Bilder sie dafür entwerfen. Diese Frage, wie ,Tradierung’ zu denken ist, ist in den untersuchten Texten mit einer Theorie des Ereignisses verknüpft, die um das ‚Trauma’ zentriert ist, das heisst, um einen Zusammenhang von Schrecken, Schock, Wiederholung, Sprache und Narrativität.

Die Studie ist am Schnittpunkt von Literatur, Wissenschaft und Philosophie situiert, sie versucht, diese verschiedenen Diskursfelder zusammen zu führen. Damit ist es einerseits möglich zu zeigen, wie der Zusammenhang von Tradierung und Trauma verschiedene Wissenssysteme durchquert und quer zu deren Begrenzungen verhandelt wird. Andererseits könnte dies die Geschichte und die Schattierungen einer jüdischen intellektuellen Position in der Moderne präzisieren. Meine Analyse der Texte bezieht sich nicht nur auf Passagen, in denen der Begriff der Tradierung explizit thematisiert wird, sondern auch auf das Verfahren der Texte und auf den Modus der Bezugnahme auf andere Texte (z.B. in der Form direkter oder verschwiegener Zitate). Die Studie will exemplarische Konstellationen beschreiben: beispielsweise die gleichzeitige Referenz auf traditionelle jüdische Texte (Bibel und Haggada), auf Hegels Geschichtsphilosophie, und auf Quellen jüdischer Historiographie in Heinrich Heines Prosa; die Stellung der Konzepte Sigmund Freuds und derjenigen des Psychiaters Erwin Straus gegenüber einem Modell von Übertragung, wie es die genetische Theorie im frühen 20. Jahrhundert impliziert, indem sie biologische Erbschaften konstruiert; die Figur der Übertragung, wie sie bei Franz Kafka entwickelt ist, beispielsweise in den Boten und Kurieren, den “sinnlos gewordenen Meldungen” oder nie eintreffenden Botschaften; oder auch die Konstellation, die Kafkas und Freuds Moses-Text miteinander bilden.

Eine leitende Fragestellung des Projekts ist, in wie fern die untersuchten Texte einen Gegendiskurs gegen das herrschende Geschichtsdenken in der Moderne formulieren, und damit auch Ausdruck einer Auseinandersetzung mit der dominanten, umgebenden nicht-jüdischen Kultur sind.

Birgit R. Erdle, Dr. phil., Literaturwissenschaftlerin, Lehrtätigkeit an der Universität München, der Akademie der Bildenden Künste in München, der Universität Zürich, und der Technischen Universität Berlin. Verschiedene Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Geschichte, zur Nachgeschichte von Nationalsozialismus und Shoah, und zur Geschichte literarischer Gedächtnisfiguren seit 1800. Publikationen u.a.: Antlitz, Mord, Gesetz. Figuren des Anderen bei Gertrud Kolmar und Emmanuel Lévinas. Wien: Passagen, 1994
zuletzt: Sich öffentlich der Gesellschaft einverleiben. Die Konstellation Friedländer – Schleiermacher, in: Das Politische. Figurenlehren des sozialen Körpers nach der Romantik. Hg. Ethel Matala de Mazza, Uwe Hebekus, Albrecht Koschorke, München: Fink, 2003
Die aufgeschobene Theorie des Vergessens bei Walter Benjamin, in: Vergessen: Medien – Rituale – Orte. Hg. Günter Butzer, Manuela Günter, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2004.
Mitherausgeberin von: Fünfzig Jahre danach. Zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus. Zürich: vdf, 1996
Mimesis, Bild, Schrift. Ähnlichkeit und Entstellung im Verhältnis der Künste. Köln/Wien: Böhlau, 1996
Trauma. Zwischen Psychoanalyse und kulturellem Deutungsmuster. Köln/Wien: Böhlau, 1999