Dr Anthony Kauders: A Strange Kind of Love: Philosemitism in German-Jewish History

European Leo Baeck Lecture Series London 2011

28. Juli 2011, 19.00 Uhr im Pearson lecture theatre, Pearson Building, UCL

Jüngste Betrachtungen von Philosemitismus (in Deutschland) haben das Phänomen als entweder nichtexistent, als Tendenz Juden zu verdinglichen oder als eine Projektion nichtjüdischer Phantasien abgelehnt.  Der Vortrag soll versuchen das Gleichgewicht wiederherzustellen, durch die Argumentation, dass das Studium des Philosemitismus es Historikern ermöglichen könnte die Natur jüdisch-nichtjüdischer Beziehungen besser zu verstehen, und dadurch eine alternative Annäherung zu den umfassenden wissenschaftlichen Blickwinkeln auf Antisemitismus zu bieten.

Dr. Anthony D. Kauders unterrichtet im Department of History an der University of Keele. Er forscht zurzeit an dem Thema der deutschen Rezeption von Psychoanalyse als Bestandteil eines zweijährigen Stipendiums der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) an der Universität von München. Dr. Kauders hat umfassend auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte veröffentlicht. Seine aktuellste Monographie Unmögliche Heimat erschien mit der Deutschen Verlags-Anstalt in 2007.

Organisiert vom Leo Baeck Institute London, dem Jüdischen Museum, Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem German Historical Institute London.

Dieser Vortrag findet im Pearson lecture theatre, Pearson Building, UCL, Gower Street, London WC1 6BT statt und wird um 19.00 Uhr beginnen.

Der Eintritt ist frei, bitte reservieren Sie jedoch Plätze durch Anruf (+44 (0)20 7882 5690) oder senden Sie eine Email an das Leo Baeck Institute.

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Sie können den englischen Flyer hier herunterladen.