Prof. Sander L. Gilman: Why the Jews are the smartest people in the universe and why this is a bad thing

European Leo Baeck Lecture Series London 2011

24. Mai 2011, 19.00 Uhr im German Historical Institute

Behauptungen über die intellektuelle Überlegenheit der Juden tauchen selbst im 21. Jahrhundert noch regelmäßig auf. Moderne Genetik beweist angeblich, dass schlau sein ein Aspekt von “jüdisch sein” ist. Kann es schlecht sein, wenn andere denken, dass man schlau ist? Die Behauptung offenbart  selber, dass sie eine hinterhältige Form von Philosemitismus ist, einer Form des Antisemitismus, welche sich traditionell als Juden-unterstützend getarnt hat. Oft sind es die vermeintlichen Freunde, um die man sich Sorgen machen muss.

Sander L. Gilman ist ein distinguished professor of the Liberal Arts and Sciences und Professor der Psychiatrie an der Emory University. Er ist Autor oder Herausgeber von über 80 Büchern. Obesity: The Biography erschien mit Oxford University Press (2010); sein neuster herausgegebener Band ist Wagner and Cinema (mit Jeongwon Joe, 2010). Er ist der Autor von der grundlegenden Studie visueller Stereotypen geistiger Krankheiten, Seeing the Insane (1982), wie auch Jewish Self-Hatred (1986). 25 Jahre war er Mitglied der humanities and medical faculties an der Cornell University, wo er die Goldwin Smith Professorship of Humane Studies innehat.

Getränke und Canapés werden nach dem Vortrag serviert, großzügig gesponsort von Bank Sal. Oppenheim jr.&Cie (Schweiz).

Organisiert vom Leo Baeck Institute London, dem Jüdischen Museum, Frankfurt am Main und dem Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main, in Zusammenarbeit mit dem German Historical Institute London.

Der Vortrag wird im German Historical Institute, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ stattfinden und um 19.00 Uhr beginnen.

Der Eintritt ist frei, bitte reservieren Sie jedoch Plätze durch Anruf (+44 (0)20 7882 5690) oder senden Sie eine Email an das Leo Baeck Institute.

Klicken Sie hier für das gesamte Programm der European Leo Baeck Lecture Series 2011.

Sie können den englischen Flyer hier herunterladen.